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Service | Förderungen

BAFA-FÖRDERUNG FÜR WÄRMEPUMPEN AB 2020

Ansprechpartner Förderung:

Bild von Sabine Buettner

Sabine Büttner

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) belohnt den Einbau einer effizienten Wärmepumpe mit attraktiven Fördersummen aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Das Marktanreizprogramm (MAP) dient besonders der Modernisierung bereits bestehender Gebäude und somit dem Heizungstausch. Im Neubau werden lediglich besonders innovative und effiziente Wärmepumpenanlagen gefördert.

Die wichtigsten Änderungen seit 01. Januar 2020:

  • Umstellung auf eine Anteilsförderung: Für die Errichtung einer Wärmepumpe und den dazugehörigen notwendigen Umfeldmaßnahmen beträgt die Förderung sowohl im Bestand als auch im Neubau 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Durch eine Austauschprämie erhöht sich die Anteilsförderung beim Ersatz einer Ölheizung auf 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Weitere Bonusförderungen gibt es nicht mehr. Die technischen Anforderungen sind gleichgeblieben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des BAFA www.bafa.de.

FAQ's

1. Welche Wärmepumpen werden gefördert?

Die gängigsten Wärmepumpensysteme sind Luft/Wasser, Sole/Wasser und Wasser/Wasser Wärmepumpen. Diese Systeme werden gefördert, wenn die Wärmepumpe in der BAFA-Liste „förderfähige Wärmepumpen” aufgeführt ist. Nicht gefördert werden Prototypen, Luft/Luft-WP, gebrauchte Anlagen ...

2. Was ist die Jahresarbeitszahl (JAZ) einer Wärmepumpe?

Die Wärmepumpe entzieht dem Untergrund, dem Grundwasser oder der Umgebungsluft Wärme und führt sie dem Heizsystem des Gebäudes zu. Betrieben wird die Wärmepumpe in den meisten Fällen mit Strom. Mit 1 Kilowattstunde (kWh) Strom kann man so bei fachgerechter Planung und Ausführung kann eine Sole/Wasserwärmepumpe etwa 4 bis 5 kWh Wärme erzeugen. Eine Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4,5 nutzt im Jahresschnitt 1 kWh Strom zur Bereitstellung von 4,5 kWh Wärme Die Jahresarbeitszahl zeigt so die Effizienz der Wärmepumpe auf. Mehr Infos finden Sie in der Richtlinie VDI 4650.

3. Wie effizient muss die Wärmepumpe sein, um gefördert zu werden?

Wie effizient muss die Wärmepumpe sein, um gefördert zu werden?

4. Werden auch Wärmepumpen im Neubau gefördert?

Ja. Hier gelten verglichen mit bestehenden Gebäuden allerdings verschärfte Anforderungen (höhere Effizienz, Flächenheizung vorgeschrieben, Qualitätscheck nach einem Jahr).

Erdgekoppelte Sole/Wasser-Wärmepumpen erreichen in der Regel die vorgegebene JAZ von 4,5.
Auch Luft/Wasser-Wärmepumpen müssen im Neubau eine Jahresarbeitszahl von 4,5 erreichen, damit man dafür eine Förderung erhalten kann.

Für eine Luft-Wärmepumpe ist das ein hoch gestecktes Ziel bzw. kaum zu erreichendes Ziel = keine Förderung.

5. Werden auch Wärmepumpen mit Photovoltaik- Anlagen gefördert?

Werden auch Wärmepumpen mit Photovoltaik- Anlagen gefördert?

In vielen Fällen ist die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) sinnvoll. Auf diese Weise kann ein Teil des PV-Ertrags im eigenen Haus verbraucht und der Bezug teureren Netzstroms vermieden werden. Natürlich können auch Wärmepumpen, die von der BAFA gefördert werden, mit einer PV-Anlage betrieben werden. Hierfür gibt es jedoch keine zusätzliche Förderung und trotz der besseren Energie- und Klimabilanz gelten dieselben Anforderungen.

6. Wie hoch sind die Zuschüsse?

Folgende Zuschüsse werden gewährt (Stand 01.01.2020)

  • Wärmepumpen, egal ob Neubau oder Bestand: 35 % der förderfähigen Kosten.
  • Wärmepumpen, wenn hierdurch eine Ölheizung ersetzt wird: 45 % der förderfähigen Kosten.

Die Höhe der Förderung ist begrenzt durch eine Deckelung der anrechnungsfähigen, förderfähigen Kosten von maximal 50.000 EUR (brutto) pro Wohneinheit bei Wohngebäuden und von maximal 3,5 Mio EUR (brutto) bei Nichtwohngebäuden.

Für ein KfW-Effizienzhaus kann jedoch ein KfW-Kredit (Programm 153) in Anspruch genommen werden, siehe dazu auch KfW-Förderung für Wärmepumpen

(Alle Angaben ohne Gewähr!)